Windenstarts und Schirm-Landung

Der Nimbus ist derzeit auf Fluglager in Altdorf-Wallburg. Nach den anfänglichen Problemen beim Windenstart haben wir den Flieger nochmal komplett neu verwogen. Daraufhin konnten bei einer Schwerpunktlage von 30% (gemessen vom hinteren Limit) und der Wölbklappenstellung 0° zwei erfolgreiche Windenstarts durchgeführt werden. Das Höhenruder wurde dazu während der gesamten Anfangsphase nahezu neutral gehalten um ein ungewolltes Abreißen der Strömung zu verhindern. Die Rollzeit bis zum Abheben betrug 5-6s. Dies ist deutlich langsamer als heutzutage vielerorts mit starken ( elektro-) Winden geschleppt wird und entspricht einer mittleren Beschleunigung von ungefähr 0.5g.

In dieser Konfiguration hebt der Nimbus zwar immernoch mit dem Hauptrad zuerst ab, der Schwanz folgt aber nach wenigen Sekundenbruchteilen und das Flugzeug rotiert langsam in die Steigfluglage durch.

Wir werden das Thema Windenstart in Zukunft mit Sicherheit noch ausführlicher untersuchen und entsprechend Berichten. Fakt ist, dass bei nicht zu hoher Schwanzlastigeit, und vernünftigen Anschleppen der Winde das Flughandbuch tatsächlich Recht behält, und der Nimbus „für Windenstarts gut geeignet ist“

Ebenso erfolgreich verlief das erste Auslösen des Bremsschirms in der Luft. Das Flugzeug scheint sich dabei nicht anders zu verhalten wie andere Typen mit Bremsschirm (z.B. Kestrel). Aufgefallen ist hier lediglich (vgl. Video) dass die Fairing nicht zu weit hinter der Kappe angebunden werden darf da diese sonst sehr stark in Bewegung gerät.

Und hier noch ein ganz besonders faszinierendes Bild von einem faszinierten Flugschüler 😉

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