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Nach dem tollen Flug Gestern heute gleich nochmal!

Die Luftmasse hat etwas abgetrocknet aber gleichzeitig an Labilität nichts eingebüßt, eher noch gewonnen. Im Resultat führte dies zu ähnlich guten Steigwerten mit nochmal leicht höherer Basis und todsicherer Wolkenzeichnung. Nur die Voralpen blieben weitestgehend blau boten aber trotzdem hervorragende Steigwerte.

Leider erfolgte der Abflug recht spät (1200loc) und so war an eine richtig große Strecke nicht mehr zu denken. Um überhaupt aber mal wieder etwas ausgeschriebenes zu fliegen hatte ich 500km FAI ( Zwiesel – Bernkogel – Piz Nuna – Zwiesel) eingegeben was sich selbst für den späten Start als mindestens 150km zu kurz erwies.

Nachdem der Flug zur ersten Wende und weiter über den Pinzgauer Spaziergang Richtung Brenner schon schnell und problemlos lief wandelte sich das Wetter ab den Ötztaler Alpen ins Surreale. Ich habe solche Basishöhen (geschätzt 4700m) im Engadin verbunden mit einer so phänomenalen Optik und Thermikqualität bisher nichtmal annährend erlebt…. fliegen wie auf einem anderen Planeten (oder wie in Afrika…)

Am Ende kamen dann nebst dem umrundeten FAI Dreieck immerhin noch 660km OLC zusammen, mit einem guten 100er Schnitt,ohne Wasser und mit Tonnen von Frischfleisch an den Flächen…. Höchste Zeit mal wieder die Mückenputzer gangbar zu machen, und den Dampfer endlich mal richtig auszuladen….

Die Bilder sagen wieder mehr als Worte!

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750km über den Alpen (KDF_070614)

Das Pfingswochenende bescherte fast dem ganzen Alpenraum die bisher beste Wetterperiode des Jahres. Für mich war es vielleicht das bisher beste Wetter überhaupt oder zumindest sehr nahe drann. Der Nimbus stellte damit seinen neuen Streckenrekord mit 750km OLC auf. Ein halbwegs zeitiger Start um halb elf ermöglichte einen frühen Abflug nach Osten. Die erste Wende südlich von Niederöblarn war bereits um kurz vor 1300Uhr erreicht. Damit blieb genug Zeit den Wetterraum bis an seine Westgrenze bei Samedan auszufliegen. Die Route führte dabei südlich des Hauptkamms entlang, jedoch nicht der klassischen Streckenführung via Pustertal und Vintschgau folgend sondern stets etwas nördlich im höheren Gelände. Gerade der Abschnitt Vintschgau war dann auch etwas bastelig bevor wieder Anschluss an die überragenden Bedingungen im Enagdin gewonnen werden konnte. Hier herrschten absolute Traumbedingungen mit Basis deutlich jenseits der 4000m und wunderbarer Thermik. Die zweite Wende wurde mangels Verlängerungsoption nach Westen am Corvatsch gelegt und dann der Heimweg Richtung Nordosten angetreten. Eigentlisch zu früh, denn eine Landung um 1840 Uhr lässt zu dieser Jahreszeit noch mindestens eine weitere Stunde Streckenflug verschenkt….. Trotzdem ein gigantisch toller Flug… die nachfolgenden Bilder sprechen für sich. KDF_070614

 

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Da an diesem Feiertags-Wochenende Fluglehrerdienst in Giebelstadt auf dem Programm stand kam der Nimbus kurzerhand mit nach Franken.
Sowohl Donnerstag als auch Freitag waren dann jedoch weder schul- noch streckenfliegbar, dafür bekam der Anhänger aber endlich seine neuen Kurbelstützen und die Flächenbezüge eine Generalsanierung – beides war schon lange aufgeschoben gewesen.
Samstag ging es dann auf Strecke… 🙂
Via Heidelberg, Suhl und Kulmbach kamen immerhin 616km zusammen. Im direkten Vergleich zu anderen Flügen des Tages zwar fast 200km zu wenig, für Giebelstädter Spätthermik-Verhältnisse aber durchaus erfreulich!

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