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Ein toller Tag! Wär hätte das gedacht als wir um 1100 Uhr morgens in Hangkantenhöhe vom Blomberg zum Brauneck gekraddelt sind.

Zunächst war die Basis extrem niedrig, selbst in der Jachenau war nur ein mäßiger Basissprung zu verzeichnen, und erst im Karwendel ging es wirklich über 2000m. Dort sah es dann auch erst danach aus als ob das Wetter nach allen Richtungen wieder schlechter werden würde. Wir (im Team mit „7M“) flogen deshalb zunächst vom Achensee aus Richtung Osten entlang einer Konvergenzlinie zwischen dem Nordostwind im Flachland und dem inneralpinen leichten Südwind, kehrten dann jedoch vor dem Sprung zum Kaiser wieder um… was sich auch als gold richtig erweisen sollte. Mittlerweile war die Nordkette frei von Wolken, und einmal dort angekommen gab es kein Halten mehr denn sowohl Basis als auch Steigwerte legten nun deutlich zu. Auch die etwas unkonventionelle Entscheidung ein LOWI mid-field Crossing in Stubaital zu machen und von dort über die Ötztaler-Alpen ins Engadin zu fliegen funktionierte hervorragend. Mittlerweile war die Basishöhe auf fast 4000m angestiegen und der weiterflug bis querab Zernez war nur noch Genuss.

Der Heimweg stellte dann jedoch die Herausforderung ab Seefeld durch die viel feuchtere Luftmasse der Voralpen ins Flachland zu navigieren. Gab es hier 5 Stunden zuvor lediglich tiefbasige Cumuli, hatte sich nun im Tagesgang tiefbasige ( <2000m) Cumulus congestus mit ca 6/8 Bedeckungsgrad und Tops jensseits der 4000m gebildet. Es bedurfte sicher etwas Glück um hier zur Richtigen Zeit am Richtigen Ort zu sein und einen sicheren Rückflugkorridor zwischen den Cumulustürmen hindurch zu finden der einen nicht in die missliche Lage brachte mit den Bremsklappen soviel Höhe vernichten zu müssen dass man danach unter der Basis angekommen auch unter den Gleitpfad gefallen ist. Für den Nimbus funktionierte dieses Unterfangen problemlos und so krönte ein herrlicher Endanflug „on-top“ einen ganz fantastischen Flug.

Hier nun eine ausführliche Bildergalerie und ein Video während des Endanfluges nahe dem Walchensee.

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Nachdem das exzellente Wetter der vergangenen Woche leider größtenteils ungenutzt geblieben war ging es am Samstag umso motivierter in die Luft. Leider herschte im Voralpenland ein recht strammer Nordwestwind der dazu führte das große Teile des Alpenrands mit einer Basis zwischen 1400-1500m NN angestaut waren. Dies behinderte ein Einfliegen in die deutlich trockenere inneralpine Luftmasse stark. Letztlich blieb der Nimbus dann weitestgehend im Flachland nicht ohne zuvor allerdings eine nette Hangflugeinlage in Ohlstadt absolviert zu haben. Alles in allem ein netter Flug der jedoch trotzdem etwas Unmut am Abend hinterlies ob und wie man denn vielleicht doch sich hätte irgendwie in die Berge tricksen können. Weit nach Osten ausholen, via Rosenheim und dann Achental / Unterwössen hätte vielleicht eine Option sein können…. Aber wer fliegt in so einer Situation schon vom heranziehenden Hochdruckgebiet weg? Naja…..

 

Hier noch ein kurzes Video vom Ohlstädter Hang….

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Der etwas nüchterene Titel soll dem Überschwang an Grinsegesicht etwas vorbeugen der daher rührt dass der Nimbus gestern nach 8 Wochen Hängerdasein endlich mal wieder in die Luft durfte….. simpel ausgedrückt. Wir sind jetzt bis ca. Pfingsten in Königsdorf bei den Akafliegern zu Gast und hoffen auf viel gutes Flugwetter….. so wie heute zum Beispiel wo ich natürlich auf der Arbeit bin um zu erfahren dass alle Termine mal wieder verschoben sind…. 😦

Hier ein paar Bilder von dem kurzen Ausflug der seit langer Abstinenz mal wieder in die Jachenau führte (war ich glaub ich schon 5 Jahre nicht mehr)

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Die Benewand … sozusagen die Zugspitze des kleinen Mannes 😉

Der Walchensee... sozusagen der Gardasee des Oberbayerns ;-)

Der Walchensee… sozusagen der Gardasee des Oberbayerns 😉

Uiiiihh..... wenn mann etwas Mut gehabt hätte hätte mann durch diese Lücke bis ins Engadin fliegen können..... hätte hätte Fahradkette ;-)

Uiiiihh….. wenn mann etwas Mut gehabt hätte hätte mann durch diese Lücke bis ins Engadin fliegen können….. hätte hätte Fahradkette 😉

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Das kennt man jetzt aber

Schöne Wolken entlang des östlichen Alpenrands...

Schöne Wolken entlang des östlichen Alpenrands…

Nach der Landung

Nach der Landung

Trento 2014 …

… ist auch schon wieder Geschichte.

2 Woche weilte  der Nimbus mit den Münchner Akaflieger im Norden Italiens und konnte die Frühlingssonne genießen. Das Wetter meinte es dieses Jahr gut mit den Trentonauten. Einmal Aufrüsten, 12 mögliche Flugtage, einmal Abrüsten….so hat mann das gerne. Leider trübte jedoch besonders in der ersten Lagerwoche eine recht stabil geschichtete Luftmasse den ganz großen Flugspaß. Oft waren dadurch nur lokale Basteleien möglich die jedoch aufgrund des tollen Geländes auch immer einen ausreichenden Spaßfaktor hatten.

In der zweiten Woche brachte dann Nordwind einen deutlichen Wetterumschwung und stellte Hang und Welle in den Vordergrund. Zum Abschluss gab es dann auch nochmal zwei klassische wenn auch leider nur mäßig guten Thermiktage zur Abrundung.

Insgesamt war der Nimbus 30 Flugstunden in der Luft, was auf jedenfall über dem langjährigen Trento Durchschnitt liegen dürfte. Das folgende Video gibt einen Eindruck von den Flugbedigungen in der zweiten Woche.

Saisonauftakt im Februar

Am Samstag bekam der Nimbus sein neues ARC, am Sonntag (der 23. Februar) war dann Fliegen angesagt. Wie schon die letzten Jahre praktiziert sollten es ein paar F-Schleppplatzrunden werden um wieder etwas Praxis vor beginn des Trento-Fluglagers zu bekommen.

Erfreulicherweise spielte am Sonntag das Wetter nicht nur mit, sondern setzte sogar noch einen drauf, mit Thermik wie man sie eigentlich erst vier Wochen später erwarten würde.

Resultat: 2 1/2 Stunden Flugzeit und ein breites Grinsen im Gesicht. Die neue Saison kann kommen…..!

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Avionik Upgrade für 2014

Nach einigem hin und her haben wir uns entschieden die Avionik mit der wir die letzten zwei Jahre geflogen sind nochmal komplett zu überarbeiten. Vieles fliegt dazu raus und wir durch besser integrierte oder neuere Komponenten ersetzt.
Wenn alles fertig ist liesst sich die AUsrüstungsliste dann wie folgt:

+ Winter ASI,ALT und Vario (alles frisch überholt und geprüft)
+ Becker 3201 Funk ( das ist zwar immer noch 25kHz aber hat schon den richtigen 57mm Ausschnitt für ein KRT-2)
+ Becker ATC2000 XPDR ( ebenfall noch alte Ware aber mit dem richtigen EInbaumaß für ein KTX-2 oder VT-01)
+ LX7000 ProIGC
+ LX Redbox
+ Airpath Compass
+ Dell Streak 5 mit XCSoar
+ Blauzähnchen 1000 (Bluetooth Interface fürs LX7000 mit Stromversorgung für Dell)

Damit sind wir zumindest bis 2018 (8,33kHz Pflicht) gut aufgestellt und auf der Höhe der Zeit.
Damit das alles auch in den Fliegerpasst haben wir bei dieser Gelegenheit auch gleich das Panel neu gebaut und wieder etwas näher an die ursprüngliche Serie gebracht (mit Stamm, also der Struktur die nach unten zur Sitzschale geht).

Weiterhin hat der Nimbus jetzt auch eine nicht fest eingebaute Sauerstoffanlage.

Kurz sei auch nochmal auf das Bluetooth Interface eingegangen! Der große Vorteil ist dass es unabhängig vom ENdgerät funktioniert und mann mit jedem normalen ANdroid Smartphone das LX7000 programmieren und auslesen kann. Desweiteren besteht auch die möglichkeit über Bluetooth mehr als nur ein Gerät anzuschließen… das Flarm z.B. als nächste AUsbaustufe. Jetzt kann mann das natürlich mit dem IOIO Board auch machen, aber leider nicht mit der ursprünglichen DellStreak Firmware und auch nicht zu dem güsntigen Preis der Bluetooth Lösung. Hier mal die Einkaufsliste:

– HC05 Bluetooth Modul: Ebay 8€-12€
– RS232-TTL Converter : Als Bausatz 5€ in Einzelteilen 1€
– 5V Spannungswandler : für lau aus dem CarKit vom Dell oder neu < 10€
– Gehäuse : Conrad 3€
– Kleinzeug : 1-2€ (Platinenstück, ein paar Litzen)

Macht also je nach Eigenleistung +-20€ und funktioniert hervorragend. "Professionelle" Lösungen gibts für knapp unter 50€ (soartronic) allerdings ohne Gehäuse und ohne die Stromversorgung für den Dell……

Hier nun ein paar Bilder

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Tests mit dem AHRS

Mittlerweile ist aus der IMU ein vollwertiges AHRS (Attitude and Heading Reference System) geworden das nicht nur Beschleunigungen und Raten misst sondern aus diesen Daten auch die Lage im Raum schätzen kann. Da aktuell gerade keine Flugmöglichkeit besteht gibts vorab schonmal ein Bodentest Video. Dem geneigten Zuschauer wird auffallen dass die Skalierung des Pitchwinkels im Overlay noch etwas Feintunig bedarf.